Die Tour International Danubien ist wohl die größte internationale Wanderfahrt der Welt, jedoch keine Ralley und  kein Wettbewerb. Die Tour beginnt in Ingolstadt in Deutschland. Der Start fällt meist auf den vorletzten Sonntag im Juni.

Das Ziel befindet sich in Sfantu Gheorghe in Rumänien und wird in der ersten Septemberwoche, nach 75 Tagen erreicht. Dazwischen liegen 6 Etappen durch Deutschland, 9 Etappen durch Österreich, 4 Etappen durch die Slowakei, 7 Etappen durch Ungarn, 14 Etappen durch Serbien, 12 Etappen durch Bulgarien und schließlich 9 Etappen durch Rumänien oder in Kilometern gesagt: Bei der Tour International Danubien werden 2514 Stromkilometer zurückgelegt.
Der letzte Paddeltag ist ein Ausflug zur Insel Sacalinu im Schwarzen Meer. Tags darauf erfolgt die Rückfahrt per Schiff nach Tulcea.
Ab Tulcea Heimreise per TID-Bus. Dieser wird von der deutschen TID-Organisation gestellt. Achtung: Beschränktes Platzangebot!
Faltbootfahrer haben eine Heimfahrmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Bukarest oder Sofia.

Ruhetage sind in:

bulletDeutschland: Straubing, Erlau bei Passau
bulletÖsterreich: Wien
bulletSlowakei: Bratislava
bulletUngarn: Budapest, Mohacs
bulletJugoslawien: Novi Sad, Beograd, Kladovo
bulletBulgarien: Vidin, Russe
bulletRumänien: Tulcea

Manche Langstreckenfahrer sind Zeitkapitalisten wie Pensionisten, Lehrer oder Studenten, die die gesamte Strecke von Ingolstadt bis Sfantu Gheorghe in einem Sommer bewältigen können. Andere, gewöhnlich Sterbliche, sammeln in mehreren aufeinander folgenden Jahren TID Teilstrecken. Das heißt, sie suchen sich einen Ort wo sie in der Tour einsteigen, fahren nach Belieben und vorhandener Urlaubszeit mit und verlassen dann die TID wieder. Es soll allerdings auch Paddler und Ruderer geben, die, nachdem sie bei uns einmal schnupperten, zur Ansicht kamen, diese TID Fahrer seien völlig verrückt, mit denen sollte man möglichst nichts zu tun haben. Meist jedoch waren die Neulinge nach ein paar Tagen vom TID-Virus infiziert und erleiden die große "Sehnsucht nach dem Schwarzen Meer".
Gefahren wird im eigenen Boot. Die Tagesetappen darf jeder Fahrer in seinem persönlichen Tempo zurücklegen. Manche Fahrer tun sich in kleinen Gruppen zusammen, andere ziehen am Wasser die Einsamkeit vor und heben sich die Geselligkeit für das Zeltlager am Abend auf.
Die Länge der Etappen ist bis auf wenige Ausnahmen so bemessen, dass die Fahrer unterwegs zum Baden (herrliche Sandstrände und angenehme Wassertemperaturen in Ungarn, Jugoslawien und Bulgarien), Rasten und Erkunden von Sehenswürdigkeiten haben. In Österreich gibt es zwar nur einen Ruhetag, doch haben wir die Strecke zwischen Grein und Wien (rund 150 km) auf 5 Etappen aufgeteilt, sodass jeder Wasserwanderer genügend Zeit hat, eventuell sein Achterl in Dürnstein zu trinken. Auf alle Fälle gibt es am Abend der Fahrt durch die Wachau in Mautern einige gute Achterl köstlichen Wachauer Weines.
Die TID Organisation vermietet keine Boote, doch viele TID Fahrer und Organisatoren sind dabei behilflich, wenn jemand ein Boot ausleihen oder kaufen will. Übernachtet wird im eigenen Zelt in den Etappenzielen. Die Zeltplätze können das Übungsfeld eines Fußballvereines sein oder das Gelände eines Bootshauses. Manchmal wird auch nur eine Wiese für die TID Fahrer von den Gemeindarbeitern der Gastgemeinde gemäht, ein Plumpsklo aufgestellt und ein Wasserwagen für den jeweiligen Tag bereitgestellt. TID Fahrer sind Langstreckenfahrer, ihre Ansprüche sind gering. Für die Verpflegung ist zwar jeder selbst verantwortlich, doch gibt es in vielen Etappenorten am Abend warmes Essen und auch ein kühles Bier.
An- und Abreise kann sich jeder selbst organisieren. Oder den Bustransfer der Deutrschen TID-Organisation in Anspruch nehmen. Möglichkeiten der An- und Rückreise Mohacs, Kladovo, Silistra und Tulcea. Vom Schwarzen Meer nach Tulcea ist eine Rückfahrt per Schiff organisiert.
Wer sich zur TID anmeldet, anerkennt ihre Statuten und befolgt die (wenigen) Anweisungen des Fahrtenleiters. Für Auslandsfahrten ist ein Auslandskrankenschein und eine Rücktransportversicherung obligatorisch.

Letzter Meldetermin 30. April siehe Anmeldung